Sechs Personen stehen auf einer bunten, aufblasbaren Bühne, die wie eine Märchenburg aussieht. Sie tragen auffällige Kostüme und posieren fröhlich. Einige halten Requisiten, während andere verspielte Posen einnehmen, um eine lebhafte Atmosphäre zu schaffen.

Musketiere!

Sebastian Schwab

Musketiere!

Kinderoper

Donnerstag 4. Dezember 2025 10:30 – 11:40 Keine Pause

ab 6 Jahren

Laden

Besetzung am
4. Dezember 2025

Holgär

Magnus-Remy Schmidt

D'Artagnan

Meister Wu / 3. Drillingsleutnant / 3. Drillingsskelett

Felix Pacher

König / 2. Drillingsleutnant / 2. Drillingsskelett

Lazar Parežanin

Kardinälin / 1. Drillingsleutnant / 1. Drillingsskelett

Musikalische Leitung

Text & Inszenierung

Bühne & Video

Patrick Bannwart

Kostüme

Moana Stemberger

Dramaturgie

Nikolaus Stenitzer

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Musketiere!

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Über das Stück

D’Artagnan ist ein furchtloses Mädchen mit einem Ziel: Musketierin werden und das Land von der Unterdrückung durch den selbstverliebten König und seine machthungrige Beraterin, die Kardinälin, befreien. 

Die beiden besitzen ein geheimnisvolles Machtinstument: Ein goldenes Croissant, das die Menschen auf magische Weise egoistisch macht und spaltet. Um wieder Freundschaft und Zusammenhalt unter die Menschen zu bringen, muss die Macht dieses unheilvollen Gebäcks gebrochen werden. Gemeinsam mit dem vorwitzigen Pferd Holgär und dem etwas tollpatschigen, aber liebenswürdigen Portos (einem Schüler des geheimnisvollen Meister Wu) macht d’Artagnan sich auf den Weg nach Paris, um sich der gefährlichen Aufgabe zu stellen.

Uraufführung im Auftrag der Salzburger Festspiele in Koproduktion mit der Wiener Staatsoper.

»Musketier, nicht drei, sondern hundert, zusammen mit euch für das Wahre, Gute und das Gerechte!«

Zwei Schauspieler in Kostümen, die einen Kampf mit Lichtschwertern darstellen. Der Mann links trägt ein langes, graues Gewand und hebt eine Hand. Der Mann rechts trägt ein kurzes, weißes Oberteil und kämpft mit einem blauen Lichtschwert. Dunkler Hintergrund mit leichtem Nebel.
Eine Person in einem lila Samtanzug sitzt auf einem großen, aufblasbaren Bett in Form einer Burg. Sie hält ein weißes, flauschiges Tier in den Armen und lächelt, während im Hintergrund bunte Lichter und Stofftiere sichtbar sind.
Drei Schauspieler stehen auf einer Bühne in einem dunklen, nebligen Raum. Sie halten verschiedene Requisiten, darunter ein Lichtschwert und ein Schwert. Ihre Kleidung ist bunt und kreativ, was auf eine theatralische Darbietung hinweist. Der Ausdruck ihrer Gesichter zeigt Konzentration und Spannung.
Drei Männer in Anzügen sitzen in einem schmalen Raum hinter Aktenordnern und zeigen jeweils ein Schild mit "NO". Eine Frau steht draußen, telefoniert und wirkt besorgt. Im Hintergrund ist eine Uhr zu sehen, die die Zeit anzeigt.
Auf der Bühne steht eine Person mit roten Haaren in einer Lederjacke, die ängstlich aussieht. Hinter ihr droht eine große, bedrohliche Gestalt aus Papier mit furchterregenden Augen und langen Krallen. Eine neblige Atmosphäre verstärkt die Spannung der Szene.
Eine Darstellerin mit kurzen, roten Haaren hält ein Schwert in einer kämpferischen Pose. Sie trägt eine historische Kleidung und steht vor einer Kulisse mit zwei übergroßen, gekreuzten Schwertern. Am Boden liegt ein Stapel Bücher.
Eine Person mit kurzem, gefärbtem Haar steht auf einer dunklen Bühne, umgeben von Nebel. Sie trägt eine schwarze Lederjacke und hält eine weiße Röhre in der Hand. Der Hintergrund ist in Blautönen gehalten, und es liegen bunte Papierschnipsel auf der Bühne.
Zwei Männer in langen, hellen Gewändern stehen in einer rauchigen Umgebung. Einer kniet und hält ein Handy, während der andere hinter ihm steht und gespannt darauf schaut. Die Szene vermittelt Spannung und Neugier.
Eine dramatische Bühnenszene zeigt fünf Personen in Anzügen, darunter eine Frau mit rosa Haaren, die eine Handbewegung macht. Hinter ihr hängen Aktenordner, und ein Plakat mit der Aufschrift „Muskeltier“ ist sichtbar. Die Szenerie wirkt angespannt und setzt auf visuelle Ausdrucksformen.
Drei Schauspieler auf einer Bühne, jeder hält eine Waffe. Der erste hat ein leuchtendes Schwert, die zweite Figur trägt eine Lederjacke und hält einen futuristischen Gegenstand, während die dritte Figur mit einem Rettich einen improvisierten Schwertkampf simuliert. Der Hintergrund ist dunkel und neblig.
Zwei Schauspieler stehen auf einer Bühnenkulisse, die wie ein großes Schloss aussieht. Eine Frau trägt eine schwarze Kostümjacke und rote Stiefel, während sie ein Bild zeigt. Ein Mann in einem lila Schlafanzug hält ein weißes Plüschtier und trägt eine Krone.
Auf der Bühne stehen vier Charaktere in fantasievollen Kostümen. Zwei Personen unterhalten sich intensiv, während eine weitere Person mit einem Lichtschwert in der Hand bereitsteht. Im Hintergrund sind große, bedrohliche Figuren aus Pappmaché zu sehen, die eine gruselige Atmosphäre schaffen.

Die Welt, durch die sich David Böschs Musketiere! kämpfen, hat viel mit dem Heute zu tun: Da geht es um Ungerechtigkeit, Egoismus, um den Glauben an sich selbst und ums Zusammenhalten und Zusammenhelfen. Nachdem für die Kinderoper aus einer historischen Musketierwelt eine moderne Märchenwelt geworden ist, können David Bösch und sein Team auf der Bühne aus dem Vollen schöpfen: Nicht nur spielt mit Holgär ein sprechendes Pferd mit, auch eine ganze Menge andere teils unheimliche, teils komische Gestalten sind da anzutreffen, wenn D’Artagnon und ihre Freunde sich auf den Weg nach Paris machen. Das geheimnisvolle Goldene Croissant bekommt natürlich einen glamourösen Auftritt. Und was wäre normaler für einen König, der jeden Tag Geburtstag feiert, als in einer Hüpfburg zu wohnen? Eben!

Die Musik zu den Musketieren! ist genauso abenteuerlustig wie ihre Geschichte. Die zwölf Instrumentalist*innen des kleinen Orchesters präsentieren eine virtuose, spannende und überraschende Partitur. Die Tonsprache changiert zwischen Neo-Operette, Rockmusical und Folklore – ein eigenwilliger Eklektizismus, den Sebastian Schwab in seinen neuesten Werken für sich entdeckt hat. Das Publikum darf sich auf eine breite Palette an Stimmfächern freuen – vom Koloratursopran bis zum schweren Bass. Jede Rolle kann in einer Auftrittsarie bestaunt werden, und zum Schluss gibt es noch ein großes, spannendes Ensemble mit allen Beteiligten. 

Für sein erstes Opernlibretto hat Regisseur David Bösch die klassische Geschichte um D’Artagnan und die Musketiere gehörig durcheinandergewirbelt. Mit der Schauspielrolle des Pferdes Holgär gibt es einen unterhaltsamen Conférencier, der kindgerecht und humorvoll durch die Handlung führt und gleichzeitig selbst Teil der Geschichte und der Musketiergesellschaft ist. Für eine Figur hat sich der Autor und Regisseur von einem ganz anderen Universum inspirieren lassen: Die Figur des Meister Wu, der Porthos mit rätselhaften Ratschlägen unterstützt und verwirrt, ist an die Animationsserie Ninjago angelehnt.